Wiesloch – Straßburg: Kultur und Shopping in Frankreich | TEIL 1
Wiesloch hatte schon nach kurzer Zeit nichts erfrischend Neues mehr zu bieten, außer vielleicht einer kleinen Dusche an einem der fünf Springbrunnen des kleinen Ortes. Doch die überraschend hohe Anzahl dieser Wasserspiele hielt mich nicht davon ab an einem freien Wochenende die nahe französische Grenze zu erkunden.
Straßburg ist etwa 140km von Heidelberg und 135km von Wiesloch entfernt. Man benötigt geschätzte 1,5h Stunden bis in die größte Stadt des Elsass. Wir benötigten etwas länger, da wir anfangs von unseren zwei Navigationssystemen fehlgeleitet, in die komplett andere Richtung fuhren. Es dauerte etwas ehe die Beiden sich einig wurden, doch dann waren wir unterwegs nach Frankreich.

Super Sonnenschein, freie Straßen und die Vorfreude auf französische Delikatessen sorgten für eine tolle Stimmung in unserem schicken Mietauto. Gotje jagte den schwarzen Audi zielsicher an den zahlreichen Blitzern vorbei von denen es in der Region Rhein-Neckar einige gibt. Es flimmerte kurz und danach waren wir auf einem Schwarz-Weiß-Foto verewigt. Aus dem schwarzen Schatten wurde wieder ein Auto und wir cruisten etwas langsamer weiter in westliche Richtung.
Berliner in Straßburg
Gotje hatte Besuch aus Berlin und ich lies mir die Chance nicht entgehen mit den Mädels einen Wochenendausflug nach Frankreich zu unternehmen. Zu Viert passierten wir die Grenze und waren nach etwa 2 Stunden in Straßburg. Am Place de la Republique, ganz nahe der City, fanden wir auch einen kostenlosen Parkplatz und ließen unser Auto in guter Gesellschaft mit den anderen Vierrädrern in der Sonne braten. Startklar für den Citytrip ging es direkt in die Altstadt. Auf einem Flohmarkt, eingebettet zwischen Fachwerkhäusern und einer Allee von kunstvoll entblätterten Bäumen, gab es alten Schmuck, trendige Möbel und ganz viel Kitsch zu erwerben. Hippe Girlies tippelten über das Kopfsteinpflaster gefolgt von den Blicken der stämmigen Verkäufer, die es sich schwerfällig auf ihren kleinen Sitzhockern gemütlich gemacht hatten und auf Kundschaft warteten. Es war bereits gegen Mittag und verschiedenste Gerüche mischten sich in der Luft. Einem davon folgten wir und machten einen Stopp beim nächsten Crêpe-Stand. Continue Reading…