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_____ Backpacker Stories _____

Walpurgisnacht auf der Thingstätte zu Heidelberg

„1. Mai wir sind dabei!“ – doch diesmal nicht wie gewohnt im Berliner Mauerpark sondern einige Hundert Kilometer weiter südlich. Auf dem Heiligenberg über Heidelberg treffen sich jedes Jahr tausende Menschen um friedlich in den 1. Mai zu feiern. Die Historie dieses geschichtsträchtigen Ortes ließ den Event auch gleichzeitig zur Protestaktion „gegen Rechts!“ werden.

In den Wäldern über Heidelberg schlängelt sich ein gewundener Pfad am Berghang entlang bis hinauf zur Thingstätte, einer der etwa 40 Thingplätze der frühen Nazi-Zeit. Doch die Nazis waren nicht die ersten, die dieses Halbrund als Versammlungsort nutzten. Die Thingstätte soll angeblichen auf einem germanischen Kultplatz errichtet worden sein.

In den 56 Zuschauerreihen, die 25 Meter schräg ansteigen, fanden sich bei der Eröffnung am 22. Juni 1935 etwa 20.000 Menschen ein. Zu diesem Anlass waren zum einzigen Mal während der Hitler-Zeit die Plätze voll besetzt. Doch sehr schnellverloren die Nationalsozialisten das Interesse an der Anlage, da sie den Rundfunk für sich entdeckten und als effektiveres Instrument zur Verbreitung von Propaganda betrachteten. Continue Reading…

Posted 1 year, 8 months ago at 1:13 PM.

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Wagha – Zeremonie an der Grenze zu Pakistan

Ganz in der Nähe von Amritsar mit seinem Goldenen Tempel, dem Heiligtum der Sikh, gibt es noch eine weitere Attraktion welche in- und ausländische Touristen in Strömen anzieht – der Grenzposten in Wagha. Hier wird jeden Tag der Grenzübergang zum ehemals feindlichen Pakistan mit einer feierlichen Militärzeremonie geschlossen und es geht zu, wie auf dem indischen Neujahrsfestival (Diwali).

Der Verkehr wird immer dichter als wir uns in der kleinen Auto-Rikscha dem Grenzabschnitt in Wagha nähern. Um Punkt 17:30 Uhr ist hier jeden Abend die Hölle los.

Wenn sich die Soldaten auf beiden Seiten der Grenze in ihren besten Ausgehuniformen gegenüber stehen werden Drohgebärden und High-Kicks ausgetauscht – die Menge brodelt!

Wagha: Grenzabschnitt zu Pakistan

Als wir gegen 17 Uhr in Wagha ankommen wird uns bewusst, dass die sonst so lapidare Pünktlichkeit der Inder hier ganz genau genommen wird. Es sind bereits tausende Menschen vor Ort. Von ganzen Schulklassen, welche mit ihren Schulbussen angereist sind, bis hin zu alten Ladys in teuren Saris. Die gewohnte Scharr fliegender Händler versucht natürlich auch hier ihr Geschäft zu machen und so werden den Zuschauern DVDs der ‘Veranstaltung‘ und indische Papierflaggen verkauft. Wir bewegen uns mit der Menge in die einzig mögliche Richtung, zu den Sicherheitskontrollen. Wie an vielen Sehenswürdigkeiten oder Heiligtümern in Indien werden wir überprüft, doch diesmal ist es sogar für Frauen verboten Taschen mit hinein zu nehmen. Wir waren zum Glück vorgewarnt, denn in unserem Reiseführer haben wir einige nützliche Information gefunden. Nur mit unseren Kameras ausgerüstet gibg es weiter, denn Fotos sind natürlich erlaubt und sogar mehr als erwünscht. Continue Reading…

Posted 1 year, 11 months ago at 4:25 PM.

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Pushkar Mela – das Kamelfestival

Jedes Jahr ist die Pushkar Mela, das Kamelfestival, eines der Großereignisse in Rajasthan. Tausende Händler und Schaulustige pilgern in die heilige Wüstenstadt um Teil an diesem Schauspiel zu nehmen und so zieht es auch uns in die sonnenverbrannte Trockenheit, an die Ufer des heiligen Sees von Pushkar.

13 Kilometer von Ajmer entfernt scheint Pushkar wie eine Oase der Farben und Fröhlichkeit inmitten der staubtrockenen Steppen der Thar Wüste. Hier sieht man Indien, wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

Schillernd bunte Verkaufsstände, orientalische Klänge und unbekannte Düfte betören die Sinne jedes Besuchers in einer waren Flut von Eindrücken, so auch meine. Als ich zu einem ersten Rundgang durch die engen Gassen von Pushkar schlendere, lasse ich mich einfach vom Strom der Menschen mitreißen und treibe wie ein kleines Touristenboot entlang der Gaths und unzähligen Tempel. Wie in einem Aladin-Film taucht ein Schlangenbeschwörer vor mir auf, mit einem breiten Turban auf dem Kopf und hält mir seinen Korb genau vor die Nase. Eine hochgiftige Königskobra steckt ihren Kopf heraus und züngelt mich an, ihr elegant schwarzer Körper bewegt sich in hecktischen Windungen – ich gehe auf Abstand!

Ankunft in Pushkar

Nach einer waren Odyssee erreichen wir Pushkar mit dem Bus von New Delhi nach 12 Stunden, einer wirklich langen Nacht und einer Reifenpanne kurz vor unserem Ziel. Die Sonne steht bereits hoch am Himmel, es ist heiß und die Mela bereits in vollem Gange. Wir orientieren uns an einer Gruppe Touristen, welche sich ins Zentrum der Stadt bewegt und entfliehen der erwachenden Wüstenstadt kurz darauf auch schon wieder. Fürs erste gibt es auf der Dachterrasse eines Restaurants den ersten morgendlichen Kaffee obwohl es mittlerweile fast zwölf Uhr mittags ist. Die Aussicht ist wunderbar, historische Tempelbauten und Wohnhäuser lassen den Glanz dieser Jahrhunderte alten Handelsstadt erahnen. Dahinter erstrecken sich kegelförmige Berge und die Wüste. Continue Reading…

Posted 2 years ago at 2:21 AM.

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Friedrichshain vs. Kreuzberg – Wasserschlacht Berlin 2009

Die Wasserschlacht, oder auch Brückenschlacht, von Berlin ist legendär! Wenn sich die Bewohner der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg auf der Oberbaumbrücke gegenüber stehen bleibt kein Auge trocken und kein Fleckchen Kleidung unbesudelt. Auch in Jahr 2009 werden wieder die Fetzen fliegen. Rohe Eier, verfaultes Gemüse, Mehl, Wasser und alles das ordentlich Dreck macht ist erlaubt. Der Tag der Abrechnung ist der 06. September 2009.

Wie voraus zu sehen ist werden die glorreichen Friedrichshainer den sieglosen Kreuzbergern bei der Wasserschlacht um die Ehre der Bezirke auf ein neues zeigen wo der Hammer hängt. Schon in den letzten Jahren mussten die Verlierer sich von der Oberbaumbrücke in ihren Stadtteil zurück drängen lassen und unter einem ohrenbetäubenden ‘Nie wieder friedlich sein! Friedrichshain!’ wurden auch die letzten kläglichen Versuche der Kreuzberger, ein wenig Boden zu gewinnen, zu Nichte gemacht.

Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke 27.07.2008, ©flickr by gρtwıรtɛd

800 aktive Besucher und mindestens genauso viele Schaulustige zählten die Veranstalter der Brückenschlacht im Jahr 2008. Wer dem verrückten Treiben zu nahe kam wurde gnadenlos involviert. So wurden zum Beispiel ein paar nichts ahnende Touristen mit ein paar Ladungen Mehl überrascht, als diese sich mit einem Boot auf der Spree herum schippern ließen und sich wegen des guten Wetters natürlich an Deck aufhielten. Ja das ist die Natur der Dinge, wer dem spaßigen Chaos zu nahe kommt muss einfach mitmachen.

Zur Geschichte der Wasserschlacht Berlin

Die Schlacht um die Vorherrschaft der Ost- und West-Bezirke geht auf die Berliner Bezirksgebietsreform Ende der 90er-Jahren zurück. Damals entstand der Plan Friedrichshain und Kreuzberg im Rahmen einer Verwaltungsreform 2001 zu einem Bezirk zusammenzufassen. Auf politischer politischen Ebene gab es Auseinandersetzung wegen der Zusammenführung des Ost- und mit dem Westbezirk. Als friedliche Demonstration wurde im Jahr 1998 die erste Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke ausgetragen, welche beide Stadtteile verbindet.

Friedliche Demonstration – Brückenschlacht 2009

Die Waffen sind gewählt: altes Obst, fauliges Gemüse, Mehl, Reis, Eier, Wasser und Schaumstoffschläger – vorzugsweise eignen sich hierfür Rohrisolierungen aus dem Baumarkt. Zum Schutz vor der glibberigen Angriffswellen aus dem benachbarten Stadtteil gibt es einige kleine Hilfsmittel, kreative Müllsacke-Trenchcoats und Schilde aus Pappe sind durchaus nicht verkehrt um sich im Schlachtgetümmel zu behaupten. Flaschen, Schlagstöcke, Ziegelsteine und alles was als Waffe gelten kann ist strickt untersagt! Es geht darum Spass zu haben und der Veranstalter bezieht hier auch klar Stellung: “Vermeidet Verletzungen!” Also Friedrichshainer/innen auf in den Kampf und zeigt den Kreuzbergern wer die wahren Herren der Oberbaumbrücke sind! ‘Nie wieder friedlich sein! Friedrichshain!’

Posted 2 years, 5 months ago at 9:39 AM.

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MuseumsInselFestival 2009 in Berlin – Das Humboldt-Forum im Schloss

Zum MuseumsInselFestival 2009 in Berlin werden nicht nur in der alten Nationalgalerie Kunst und Kultur zu sehen sein, sondern vor allem davor. Der Lustgarten vor dem Museum wird seinem Namen alle Ehre machen und Schauplatz diverser Veranstaltungen sein. Feste und Feiertage aus unterschiedlichen Kulturen werden mit Konzerten, Workshops, Lesungen , Tanz und einem Schattentheater gefeiert.

Eine Reise zu den Kulturen dieser Welt soll es werden, das MuseumsInselFestival 2009 und ein weltoffenes Publikum vom 8. Juli bis 4.Oktober nach Berlin Mitte in den Lustgarten locken.

Alte Nationalgalerie und Lustgarten in Berlin Mitte, © by Heike Quosdorf

Gerade fürt Traveler und Weltenbummler ist das Festival eine gute Gelegenheit um fremden Kulturen ganz nah vor der eigenen Haustür zu begegnen und sich neue Ideen für die nächsten Reiseziele zu suchen. Auch für diejenigen, welche eher selten über den Tellerrand hinausblicken, werden die verschiedenen Events interessante Anreize geben, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Continue Reading…

Posted 2 years, 5 months ago at 4:52 PM.

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Harley Davidson Days 2009 in Berlin

Zum ersten Mal Treffen sich Fans und passionierte Harley Davidson Fahrer bei den Berliner Harley Days vom 31. Juli bis 2. August 2009. Am Salzufer und Potsdamer Platz werden vom Veranstalter bis zu 100.000 Besucher erwartet. Ein buntes Programm mit Live-Musik, Stunt-Shows und Verkaufsständen rund um die legendäre amerikanische Motorradmarke lassen nicht nur Bikerherzen höher schlagen.

Gleich am Freitag Abend starteten die ersten Harley Days in Berlin mit einem spektakulären Event. Motorrad-Stuntfahrer Rainer Schwarz pulverisierte die Räder der drei Stuntmaschienen förmlich als der mit und ohne weiblicher Begleitung zu Aktion reichen Moves ansetzte. Die Qualmwolken des erhitzten Gummis waren sicher noch bis zum Bundestag zu sehen.

Berlin Harley Days 2009, © by Heike Quosdorf

Wo immer man sich an diesem Wochenende aufhielt in Berlin, rund um die Sehenswürdigkeiten der Stadt konnte man das typische Geräusch von Harley Motoren hören. Sound and vibes sind hier die wichtigen Stichwörter für einen echten Harley-Fan, doch auch das richtige Design und echte Lederklamotten gehören zum Harley-Lifestyle. Denn Harleyfahren ist nicht einfach nur Motorradfahren im lässigen Shopperstyle, es ist eine Lebenseinstellung. Continue Reading…

Posted 2 years, 6 months ago at 11:49 PM.

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Gisborne: Rhythm and Vines Festival

Mit das Beste was man zu Silvester in Neuseeland machen kann ist zum Rhythm and Vines Festival nach Gisborne zu fahren. Drei Tage Festival, Camping, Livemusik, nette Leute und vor allem ganz viel Sonne! Kein kaltes Ekelwetter wie zu Haus! Es ist zwar alles ein bisschen kleiner als bei den Festivals in Deutschland, aber das Festivalgelände war dafür sehr viel beeindruckender.

Mitten in einem Weinberg gelegen spielte die Musik auf den fünf Bühnen von früh bis spät in die Nacht. Die Campingplätze waren alle in Strandnähe in der Stadt. Von dort fuhr ein Busshuttel zum Festival. Klingt alles total super, nur leider konnte ich keine Karten mehr für das Festival bekommen.

Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf
Rhythm and Vines 2008/09 © by Heike Quosdorf

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Posted 3 years ago at 2:45 AM.

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