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_____ Backpacker Stories _____

Wintereinbruch in Ladakh

Als ich am Morgen nach unserer Treckingtour aus dem Fenster schaue bedeckt eine hauchdünne Schneedecke den Garten vor dem Haus und die umgebenen Reisfelder. Der Boden ist gefroren und Eiszapfen haben sich an den kleinen Wasserlaufen gebildet. Der Winter bricht herein und wir machen uns auf dem Weg zurück nach Leh.

Früh am Morgen taucht die Sonne die schneebedeckten Berggipfel Ladakhs in rotgoldenes Licht. Mount Nam Khaigo, dessen Gipfel wir gestern noch erklommen haben, ist umhüllt von einer dicken Wolkendecke, welche nicht einmal dessen Umrisse erahnen lässt.

Shanti Stupa, Leh, Ladakh © by Heike Quosdorf

Es ist etwa acht Uhr morgens als wir den Bus nach Leh nehmen und es uns zwischen Reissäcken und Kisten auf den hinteren Sitzen bequem machen. Viele Mütter mit ihren in Decken eingepackten Babys nehmen den Bus nach Leh. Wie auch Stancins Frau steigen sie am 30 Kilometer entfernten Krankenhaus aus um ihre Kinder untersuchen zu lassen. Aus jedem der kleinen Bündel erklingt ein leises Husten, das kalte Wetter fordert seinen Tribut. Auf der Stirn der Babys sehe ich einen schwarzen Punkt, welcher ihnen als Zeichen einer möglichen ansteckenden Krankheit aufgemalt wurde.
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Posted 2 years, 2 months ago at 2:51 PM.

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Marokko – Abseits von Hotels und Ressorts

Wer sich abseits des touristischen Pfades bewegt, begegnet zuvorkommenden, freundlichen Marokkanern mit guten Absichten. Rund um unser sogenanntes Hotel – Ressort allerdings, tauchen diese nervigen Verkäufer auf, die nicht nur meine neueste Anschaffung, das Gewand mit Kapuze, genannt „Jalaba“ bejubeln, sondern auch auf gebrochenem Deutsch, Russisch und Englisch versuchen, uns für ihre drittklassigen Produkten zu begeistern.

Marakkesch – Hotel traditionell

Nach vier Tagen Badeurlaub am Strand von Agadir sind wir wieder in Marrakesch. Das spontan im Internet gebuchte Hotel entpuppt sich als sehr traditionell. Der Besitzer, ein Deutscher, lebt seit 40 Jahren in Marokko und betreibt mitten im Stadtzentrum dieses kleine Hotel mit 24 Zimmern. Er kennt den Marokkanischen König persönlich, Versace veranstaltet bei ihm auch schon mal ein Fotoshooting und zu seinen Stammgästen zählen hochrangige deutsche Politiker. Wer hier übernachtet, kann sein Frühstück ab Morgens 08:00 Uhr bis abends 18:00 bekommen. Wann immer und wo immer es der Gast möchte. Das Hotel erinnert durch die 10 Meter hohen Mauern an eine Burg. Herrliche Ruhe und ein familiäres Flair. Die Zimmer sind überdurchschnittlich groß, bieten große Betten, marokkanische Teppiche, bunte Waschbecken und diffuses Licht. Es gibt keine abschließbaren Türen und Fenster. Alles hier ist offen. Der Hausherr lädt uns zum Abendessen auf das Dach seines kleinen Palastes. Es gibt ein Huhn-Drei-Gang-Menü mit einem erfrischenden Lüftchen und dem besten Blick über die Dächer von Marakkesch.

Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski

Zagora – das Tor zur Wüste

Am nächsten Tag erreichen wir nach 8 Stunden Fahrt durch das Atlasgebirge die Stadt Zagora, nahe der algerischen Grenze. Die Luft ist hier trocken und bis zu 50° C heiß. Die Häuser rund um die Hauptstraße von Zagora, benannt nach dem früheren König Mohammed V, sind aus Lehm und Sandstein. Wir sind nur wenige Kilometer vor den ersten Dünen der Sahara. Die Hotel-Sweet bekommen wir hier, am Ende der Welt, schon für 40 €. Vom WC Deckel, über den Duschvorhang bis zu den Wänden, alles hier heizt sich auf. Große Freude kommt da auf, wo es wirklich kaltes Wasser gibt.

Jeeptour in Marokkos Wüste -  Sand, Kamele und die Dünen der Sahara

Am nächste Morgen brechen wir um 6:00 Uhr auf in die Wüste, meinem eigentlichen Ziel der gesamten Reise. Rund 1,5 Stunden Jeeptour und wir sind in den Dünen. Die Kamele tragen uns durch den wunderschön geformten Sand. Beim Besteigen eines Sandbergs, muss man mehr Kraft aufbringen, als in den Bergen. Die heiße Luft, die Sonne und der glühende Wüstensand schaffen Umstände, an die wir Europäer nicht gewöhnt sind. Rund zwei Stunden später sitzen wir wieder im klimatisierten Jeep und lassen uns glücklich und zufrieden in das Hotel zurückbringen.
Wer den afrikanischen Kontinent bisher noch nicht bereist hat, wird sich in Marokko über einiges wundern. Die Religion spielt eine wesentliche Rolle. Trotzdem eignet sich dieses Land für eine rein touristische Reise. Die Unterschiede zu Europa sind weit geringer, als z.B. in Algerien oder Mauretanien. Die Grenzen zu diesen beiden Ländern sind übrigens gesperrt, Marokkos Beziehungen zu den Nachbarstaaten sind momentan angespannt.
Gute Reise !

© Dimitri Blinski

Dies ist der letzte Teil eines dreiteiligen Artikels von Dimitrie Blinski, der sich auf eine Reise von Berlin nach Marrakesch und Agadir begeben hat und uns seine Eindrücke und Erlebnisse schildert.

Posted 2 years, 4 months ago at 12:22 AM.

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Von Napier nach Wellington: going south…

Nach meinem Busch-Track bin ich direkt runter nach Napier gefahren und habe dort erst mal ordentlich ausgeschlafen und ein paar Tage relaxt. Das Wetter war auch nicht besonders toll, es hat die meiste Zeit geregnet und so konnte ich meine Reise planen und Photos für euch ins Netz stellen.

Von Napier aus sollte meine Reise weiter nach Wellington gehen. Und das zum Glück nicht alleine, denn im Hostel lernte ich Katharina kenne die auch nach Wellington wollte. Also sind wir 2 Tage später Richtung Süden aufgebrochen. Unseren ersten Stop legten wir in Masterton ein, wo wir uns mit Infomaterial über die Gegend versorgten. Dort beschlossen wir auch einen Abstecher zum Cape Palliser zu machen, dem südlichsten Ende der Nordinsel und wieder mal einem der Drehorte vom Herrn der Ringe. Was kein Wunder ist, denn die scheinen überall gedreht zu haben wo es schön ist und die Natur noch ursprünglich wirkt.

Cape Palliser, Suedlichster Punkt der Nordinsel

Dann ging es weiter nach Lake Ferry, einem kleinen Ort mit einem Salzwassersee direkt am Meer. Direkt hinter dem See erstrecken sich die Berge der Tararua Range, in denen sich zu jeder Tageszeit weiße Wolkenmassen fest zusetzten scheinen – ein wunderschönes Panorama! Continue Reading…

Posted 2 years, 11 months ago at 4:23 AM.

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Back in Auckland!

Am Morgen des 02. Dezembers hab ich Rini zum Flughafen von Auckland gebracht und nun ist sie wieder ueber Australien auf dem Weg nach Haus ins winteriche Deutschland. Damit endet auch unser Trip durch die Nordinsel. Das waren 3 sehr schoene Wochen. Wir haben viele coole Straende gesehen, haben den Partybus gerockt, sind mit dem Auto mitten im Nirgendwo verlohren gegangen, haben wieder in die Zivilisation gefunden und haben natuerlich ganz viel Touristuff gemacht.

Rini on Queen Street, Auckland, by Heike QuosdorfIch hoffe wir sehen uns an deinem Geburtstag naechstes Jahr wieder! Bis denne…

Von da an bin ich erst mal fuer die naechsten 2 Wochen in Auckland geblieben. Als erstes hatte ich nach einem Couchsurfing Host gesucht und auch einen gefunden, denn ich wollte nicht fuer so lange Zeit in einem Hostel wohnen. Beim Couchsurfing kann man fuer einige Tage auf der Couch oder manchmal sogar in einem eigenen Zimmer, eines andren Couchsurfers unterkommen. Nach einem Tag hab ich auch jemanden gefunden der mich fuer 2 Tage aufnehmen wuerde. Continue Reading…

Posted 3 years, 1 month ago at 7:50 AM.

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