Direkt in Herzen Heidelbergs, in der wohl schönsten Altstadt am Neckar, findet derzeit meine Ausstellung FINE ARTE PHOTOGRAPHY mit Schwarz/Weiß Fotografien und Teilkolorierten Bildern aus Neuseeland statt.
Nachdem die Aufnahmen schon in Berlin beim Kunstfestival 48h Neukölln gut bei den Besuchern angekommen sind, können Interessierte nun auch in Heidelberg, in der gemütlichen Schoko-Bar Yilliy, die großformatigen Fotos besichtigen und erwerben.
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Neben den eher kunstvollen Schwarz/Weiß Motiven, kann man im angrenzenden Raum auch schon einmal einen ersten Eindruck meiner Ausstellung NORTHINDIEN bekommen, welche für das nächste Jahr geplant ist. Diese Ausstellung wird viel mehr einen dokumentarischen Charakter haben als die Arbeiten aus 2010, bei welchen ich mich mit der Fotografie als Kunstform befasst habe. Continue Reading…
Posted 1 year, 5 months ago at 10:47 AM. 2 comments
Wiesloch hatte schon nach kurzer Zeit nichts erfrischend Neues mehr zu bieten, außer vielleicht einer kleinen Dusche an einem der fünf Springbrunnen des kleinen Ortes. Doch die überraschend hohe Anzahl dieser Wasserspiele hielt mich nicht davon ab an einem freien Wochenende die nahe französische Grenze zu erkunden.
Straßburg ist etwa 140km von Heidelberg und 135km von Wiesloch entfernt. Man benötigt geschätzte 1,5h Stunden bis in die größte Stadt des Elsass. Wir benötigten etwas länger, da wir anfangs von unseren zwei Navigationssystemen fehlgeleitet, in die komplett andere Richtung fuhren. Es dauerte etwas ehe die Beiden sich einig wurden, doch dann waren wir unterwegs nach Frankreich.

Super Sonnenschein, freie Straßen und die Vorfreude auf französische Delikatessen sorgten für eine tolle Stimmung in unserem schicken Mietauto. Gotje jagte den schwarzen Audi zielsicher an den zahlreichen Blitzern vorbei von denen es in der Region Rhein-Neckar einige gibt. Es flimmerte kurz und danach waren wir auf einem Schwarz-Weiß-Foto verewigt. Aus dem schwarzen Schatten wurde wieder ein Auto und wir cruisten etwas langsamer weiter in westliche Richtung.
Berliner in Straßburg
Gotje hatte Besuch aus Berlin und ich lies mir die Chance nicht entgehen mit den Mädels einen Wochenendausflug nach Frankreich zu unternehmen. Zu Viert passierten wir die Grenze und waren nach etwa 2 Stunden in Straßburg. Am Place de la Republique, ganz nahe der City, fanden wir auch einen kostenlosen Parkplatz und ließen unser Auto in guter Gesellschaft mit den anderen Vierrädrern in der Sonne braten. Startklar für den Citytrip ging es direkt in die Altstadt. Auf einem Flohmarkt, eingebettet zwischen Fachwerkhäusern und einer Allee von kunstvoll entblätterten Bäumen, gab es alten Schmuck, trendige Möbel und ganz viel Kitsch zu erwerben. Hippe Girlies tippelten über das Kopfsteinpflaster gefolgt von den Blicken der stämmigen Verkäufer, die es sich schwerfällig auf ihren kleinen Sitzhockern gemütlich gemacht hatten und auf Kundschaft warteten. Es war bereits gegen Mittag und verschiedenste Gerüche mischten sich in der Luft. Einem davon folgten wir und machten einen Stopp beim nächsten Crêpe-Stand. Continue Reading…
Posted 1 year, 7 months ago at 3:00 PM. Add a comment
Um dem baldigen Schneechaos und der etwa zehnstündigen Autofahrt über dem Bergpass zwischen Leh und Srinagar zu entkommen, nehmen wir einen der Flüge, welche Leh zwei Mal die Woche verlassen. Der kleine Flughafen befindet sich auf einem Militärstützpunkt und unsere Tickets werden schon am Eingangstor gecheckt, sowie beim Betreten des Gebäudes, bei der Sicherheitskontrolle und zu guter letzt am Ticketcounter. Denn Sicher ist Sicher!
Am Sicherheitscheck bewegt sich die Schlange von Soldaten zähflüssig durch die Kontrolle, während die der Zivilisten nur etwa halb so lang ist und für den Moment recht zügig voran kommt. Wir reihen uns in Letztere ein.

Ich bin überrascht wie zivilisiert sich unsere Schlange der Kontrolle nähert, wahrscheinlich liegt es an der verstärkten Militärpräsens. Bis jetzt war ich in Indien anderes gewöhnt.
Jeder will der Erste sein
Wenn man sich in Indien für etwas anstellt, gibt es in der Regel keine wirkliche Schlange. Es läuft eher so ab, dass man sich durch die Menge quetscht und versucht mit aller Kraft ganz nach vorn durch zu dringen. Dort angekommen fuchtelt man dann lauthals mit seinem Ticket oder Geld wild herum um die Aufmerksamkeit des Verantwortlichen auf der anderen Seite des Counters auf sich zu lenken. Ist dies geschafft gilt es in deutlichen und leicht verständlichen Worten sein Begehren vorzubringen. Nebenbei sollte man aber nicht vergessen sich mit Ellenbogen gegen die von hinten heran stürmende Menge zu wehren, denn es kann leicht passieren, dass sich ein Wagemutiger heranschleicht und deine Siegessicherheit ausnutzt um seinerseits sein Glück zu versuchen. Diese in vielen Städten doch recht westlich eingestimmte Kultur Indiens kommt mir in solchen Fällen wieder vollkommen befremdlich vor. Wie auch immer, wir verlassen Leh diesmal ohne dieses Gedränge und Geschubse. Continue Reading…
Posted 2 years, 2 months ago at 2:33 PM. 3 comments