Yellowstone Nationalpark in Wyoming
Der Yellowstone Nationalpark befindet sich etwa 500 km noerdlich von Salt Lake City in den Bundesstaaten Wyoming, Idaho und Montana, wobei letztere nur mit kleinen Auslaeufern gestreift werden. Yellowstone gilt als der erste Nationalpark weltweit und ist mit einer Fläche von 8987 km² einer der groessten in den USA. Da sich fast der gesamte Park im Areal eines riesigen Vulkankrater befindet sind besonders viele geothermischen Quellen zu finden.
Geysire, Schlamm-Pools und wundervoll anzusehende Vulkanseen sind neben der vielfaeltigen Tierwelt das Herzstueck vom Yellowstone Nationalpark. Man muss noch nicht einmal einen der Kiliometer langen Wanderwege durch den Park nehmen um einem Bueffel oder Elch (Wapiti, nordamerikanischer Elch) zu begegnen. Die Tiere sind an die vielen Besucher gewoehnt und lassen sich selbst am Strassenrand stehend nicht aus der Ruhe bringen. Auch Baeren und Woelfe streifen durch die Waelder des Parks, doch diese sind bei weitem nicht so einfach zu erblicken und eine Begegnung waere auch weitaus gefaehrlicher.
Der Name des Nationalparks stammt vom Yellowstone River, welcher durch den Park fliest. Die Bakterien, welche in dem von geothermischen Quellen erhitztem Wasser leben, faerben die Steine des Flusses an einer bestimmten Stelle gelb und daher stammt der Name. Zum Schutz dieser einzigartigen Flora und Faune wurde der Nationalpark gegruendet und im Jahr 1978 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklaert.
Von Salt Lake City zum Yellowstone Nationalparkt
Gestartet in Salt Lake City ging es mit dem Motorrad ueber die UT 39 (Landstrasse) nordwaerts durch Utah bis zum Bear Lake welcher an der UT 30 liegt. Der UT 89 folgend ging es weiter Richtung Jackson am suedlichen Rand des Grand Teton Nationalparks, welcher direkt an den Yellowstone Nationalpark anschliesst. Die letzte groessere Stadt vor dem Nationalpark ist JacksonEts touristische aber sehr schon im Wild West Stil gehalten. Auf Weg Richtung Norden kommt man an typischen kleinen, wirklich amerikanischen Orten und sehr viel Farmland vorbei. Bei den Beschilderungen konnte man allerdings froh sein, dass das TomTom Rider dabei war, denn zwischenzeitlich ist der Straßenverlauf schon irritierend. Grosse Trucks und auffallend viele Harley Davidsons kommen einem entgegen. Dank der guenstigen Benzinpreise hier, von umgerechnet 74 Euro Cent/Liter, kommt man mit 15 Euro 300 km weit. Wenn man bedenk, das das Motorrad voll bepackt ist mit Camping-Equipment und Gepaeck fuer knapp 10 Tage, ist das wirklich unglaublich.
Zeltplaetze und Hotels
Campingplaetze gibt es in den Nationalparks und entlang der Strecke einige, meist gemuedlich inmitten der Natur an einem See oder kleinem Fluss gelegen. Innerhalb des Yellowstone Nationalparks gibt es von der Luxus Lodge, ueber kleine Campervans zum mieten, bis hin zu normalen Zeltplaetzen eine Unterkunft fuer jeden Geldbeutel. Der am Lake Yellowstone gelegene Campingplatz Grand Campside ist nicht weit von einem kleinen Strand entfernt und wunderschoen im Wald gelegen.
Geysiere und Mud-Pools
Der Old Faithful Geysiere gilt als die bedeutenste Attracktion des Yellowstone Nationalparks. Etwa alle 30 Minuten blaesst der Geysier kochend heisses Wasser bis auf eine Hoehe von bis zu 55 Metern in die Luft. Das klingt wirklich beeindruckend, jedoch gibt es wie ich finde noch weitaus schoenere Geysier-Becken im Nationalparkt zu sehen. West Thumb und das Midway Geyser Basin bergen vulkanische Seen und kleinere Pools, welche durch die in ihnen lebenden thermophilen Bakterien und Algen wunderschoene Farben annehmen. Gerade in den kaelteren Monaten steigt der heisse Dampf der Quellen nur langsam auf und erzeugt eine besonders mystische Atmosphaere.
Posted 3 years, 8 months ago at 7:20 PM. Add a comment
Lake Waikaremoana Track – 3 ½ Days Bush Walk
Einer der schönsten Great Walks in Neuseeland soll, laut Lonely Planet, der Track um den Lake Waikaremoana sein. Die Strecke liegt inmitten des Te Urewera Nationalparks und führt hauptsächlich am Ufer des Sees entlang. Für drei bis vier Tage ist man im Busch unterwegs und läuft zu 2/3 um den Sees herum. Für diese Zeit heißt es keine Elektrizität, kein Handy, aber dafür 100% Natur und täglich um die 10 km Wanderweg, die es zu bewältigen gilt.
Das sind zwischen fuenf und sechs Stunden Wandern pro Tag mit einem Rucksack auf dem Rücken in dem Klamotten, Zelt, Schlafsack und ganz wichtig Verpflegung für alle 3 Tage drin sein sollten. Außerdem durfte meine Kamera natürlich nicht fehlen! Mein Stativ hab ich dann aber doch aus Gewichtsgründen im Auto gelassen. Continue Reading…
Posted 4 years, 4 months ago at 2:53 AM. 1 comment
Tongariro Crossing die Zweite!
Nach 4 Tagen Wartezeit in Taupo, wegen schlechten Wetters, wurde der Tongariro Nationalpark endlich am 27.11. frei gegeben fuer Besucher. Das hiess fuer Rini und mich, dass wir uns endlich auf den Weg machen konnten nach Whakapapa. Das ist quasi die letzt Station am Rande des Nationalparks. Ein Bus hat uns am naechsten Tag um 7 Uhr vom Parkplatz in Whakapapa (es gibt hier wirklich nur einen grossen Parkplatz) abgeholt und zum Anfang der Crossing Route gebracht. Am anderen Ende des Nationalpaks sollte er uns dann wieder einsammeln und zu meinem Auto zurueck bringen.
“climb this mountain to cut off the top” - Beatsteaks Continue Reading…
Posted 4 years, 5 months ago at 3:06 PM. Add a comment
Tongariro Crossing die Erste!
Nachdem Rini und ich in Tauranga die beiden Esten Kristjan und Risto abgesetzt hatten und somit unseren Trip durchs Northland abgeschlossen haben sind wir nach Taupo. Von hier aus wollten wir das Tongariri Crossing starten, ein 7 Stunden Track durch den Tongariri Nationalpark. ABER leider ist das Wetter hier so schlecht das der Park fuer das Crossing gesperrt ist. Nun sitzten wir hier in Taupo bei Regenwetter und es kommt lange Weile auf. Wir sind zwar heute im Nieselregen zu den Huka Falls und ein Stueckchen am Lake Taupo (der ist so gross wie Singapur) entlang, aber das war kein wirklich guter Ersatz.
Na gut ich weiss bei euch ist das Wetter auch nicht besser, Schneechaos im Sueden und Winterkaelte, aber das Wetter hier sieht nicht danach aus als wuerde es sich in den naechsten Tagen bessern.
Na mal sehen…
Posted 4 years, 6 months ago at 7:07 AM. Add a comment
Rotorua in der Bay of Plenty
Rotorua liegt direkt im Zentrum der Nordinsel etwa drei Stunden südlich von Auckland. Der gesamte Distrikt liegt auf dem nördlichen Ausläufer des Zentralen Vulkanplateaus und weißt das ganze Jahr über geothermale Aktivitäten auf. Geysiere mit teilweise bis zu 20 Meter hohen Fontänen, blubbernde Mud-Pools und heiße Quellen machen Rotorua zu einem der sehenswerten Orte Neuseeland. Ein weiterer Pluspunkt auf den sich Reisende freuen können ist die Tatsache, dass eigentlich jedes Hotel oder Hostel im Kurort Rotorua über einen Hot-Pool verfügt. Dort kann man nach einem langen Tag in den Nationalparks seine müden Glieder entspannen.
Das erste was ich bemerkte als ich aus dem Bus stieg, war ein leichter, aber alles durchdringender Geruch nach faulen Eiern – Schwefel. Da in der Umgebung von Rotorua nach wie vor noch vulkanische Aktivitäten zu verzeichnen sind, riecht es immer und überall nach Schwefel. Aber nach etwa 1-2 Stunden in der Stadt hat man sich allmählich daran Gewöhnt und bemerkt den üblen Geruch kaum noch.
Gleich am ersten Tag habe ich mir einige der viele Geysiere, Hot-Water-Pool und Mud-Pools. Zusammen mit Alice aus Frankreich, die ich im Bus kennen gelernt hatte, und Kai aus Deutschland bin ich zum Te Whakarewarewa Thermal Valley gelaufen. Das ‘Naturschutzgebiet’ Te Puia ist wie ein Park gestalltet in dem von von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten Geht. Wer, wie wir, an der Führung teil nimmt, wird mit einer kleinen Bahn durch den vordersten Teil des Parks gefahren und von einer lebensfrohen Maori Dame über die Geschichte des Ortes informiert. Außerdem befindet sich auf dem Gelände ein Kiwihaus, ein nach gebautes Maori Dorf und ein Maori Meeting Haus. Continue Reading…


