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_____ Backpacker Stories _____

Neustart in Wiesloch bei Heidelberg

Mein Kontrastprogram im Süden Deutschland beginnt mit einer über sieben stündigen Autofahrt, einem mit all meinem Hab und Gut vollgepackten Ford Kombi und einem verheißungsvollen, neuen Job in … Wiesloch/Walldorf!? Nein, kein Golfplatz irgendwo im Herzen Baden Württembergs, der ist einen Ort weiter, sondern eine Kreisstatt im Dreieck Heidelberg-Mannheim-Karlsruhe.

Die Nähe zu Heidelberg macht Wiesloch attraktiv und auch die umliegende Natur, denn davon gibt es reichlich. Hier wacht man auf mit dem Zwitschern der Vöglein im Ohr und wünscht dem Nachbarn einen „schön‘ gute Morgen“. Es wird erstmal geschwätzt (geredet) bevor man dann schaffe geht (zur Arbeit) und das in aller Ruhe.

Angekommen in meiner neuen Heimat bekomme ich den Schlüssel für meine möblierte Wohnung ausgehändigt, eine kleine Führung durchs Haus meiner Vermieter und beginne auszupacken. Zehn Kisten und eine Stunde später kenne ich jede Stufe des kleinen Treppenhauses im Detail und bin fertig mit meinem Umzug von Berlin nach Wiesloch. Nun wohne ich auf dem Land in einem netten Einfamilienhaus – erst einmal auf Probe für sechs Monate. DAS nenne ich einen Kulturschock! Continue Reading…

Posted 3 years, 1 month ago at 1:24 PM.

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Mit dem Jeep nach Leh, Ladakh

Leh ist die nördlichste und höchst gelegene Stadt Indiens in der Region Ladakh im Bundesstaat Jammu und Kashmir. Auf 3500 Höhenmetern umringt von schneebedeckten Bergen habe ich nach unserer Ankunft in Leh eher das Gefühl in Tibet zu sein als in Indien. Das Gebiet ist trocken, kalt, ursprünglich und hat einen ganz eigenen Zauber.

Leh gilt als touristische Hochburg für Trecking-Fans und Bergsteiger, doch wir erreichen die Stadt zum Ende der Saison und so sieht man weniger europäische Gesichter in den Strassen. In einigen Cafes und Restaurants hört man vertraute Akzente, viele Gästehäuser und Hotels haben nach wie vor internationale Besucher, aber das sollen nur die übrig gebliebenen 10% vom Sommerboom sein.

Zojila Pass, Kashmir © by Heike Quosdorf

Um nach Leh zu kommen gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die schnelle Variante ist diese, mit dem Flugzeug von Srinagar, Delhi, Chandigarh oder Jammu nach Leh zu fliegen. Der abenteuerlichere Weg führt mit dem Jeep über den Manali-Leh-Highway oder den Srinagar-Leh-Highway. Der Manali-Leh-Highway führt über den Taglang La, mit 5300 Metern der zweithöchste befahrbare Pass der Welt. Die beiden Straßen sind offiziell nur von Juni bis September befahrbar.
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Posted 3 years, 7 months ago at 9:17 AM.

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Kashmir: Srinagar – Heaven on Earth

Srinangar ist der Himmel auf Erden. Srinagar ist für Delhi, wie die Ostsee für Berlin – der Ort an den man kommt um dem Trubel der Großstadt zu entfliehen. Srinagar liegt etwa 400 Kilometer nördlich von Delhi in der Region von Kashmir und Jammu.

Mehrere große Seen in Srinagar bilden eine Einheit mit dem Stadtgebiet und so sieht man manchmal gar nicht wo die Hausboote aufhören und die Gebäude auf dem Festland beginnen. Zwischen drinnen findet man einfache Holzhäuser auf Stelzen im Wasser stehend.

Dal Lake, Srinagar, Kasmir © by Tom Possert

Wie in Venedig schieben sich bunte Gondeln durch die Kanäle zwischen den bewohnbaren Booten. Schwimmende Händler mit einer Auswahl an Tüchern, Ketten oder Blumen haben die flinken Straßenhändler abgelöst. Alles ist ruhiger und gesitteter, für indische Verhältnisse und die uns etwas fremde Kultur. Wo wir uns zu Land in Rikschas auf huckeliger Piste durch den Verkehr gezwängt haben, finden wir uns nun zwischen gemütlichen Kissen an Bord einer Shikara wieder, dem indischen Wassertaxi.

Flug von New Delhi nach Srinagar

Von Delhi sind wir kurzer Hand nach Srinagar geflogen. Inlandflüge sind in Indien recht günstig und nach vier Tagen in New Delhi ist ein Ortswechsel keine schlechte Idee. Die meisten Touristen verbringen nur ein bis zwei Tage in Delhi um von dort ihre eigentliche Tour zu starten. Als das Flugzeug abhob verschwand die brodelnde Metropole in einer dicken Smokwolke unter uns. Continue Reading…

Posted 3 years, 8 months ago at 8:14 PM.

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Marokko – Abseits von Hotels und Ressorts

Wer sich abseits des touristischen Pfades bewegt, begegnet zuvorkommenden, freundlichen Marokkanern mit guten Absichten. Rund um unser sogenanntes Hotel – Ressort allerdings, tauchen diese nervigen Verkäufer auf, die nicht nur meine neueste Anschaffung, das Gewand mit Kapuze, genannt „Jalaba“ bejubeln, sondern auch auf gebrochenem Deutsch, Russisch und Englisch versuchen, uns für ihre drittklassigen Produkten zu begeistern.

Marakkesch – Hotel traditionell

Nach vier Tagen Badeurlaub am Strand von Agadir sind wir wieder in Marrakesch. Das spontan im Internet gebuchte Hotel entpuppt sich als sehr traditionell. Der Besitzer, ein Deutscher, lebt seit 40 Jahren in Marokko und betreibt mitten im Stadtzentrum dieses kleine Hotel mit 24 Zimmern. Er kennt den Marokkanischen König persönlich, Versace veranstaltet bei ihm auch schon mal ein Fotoshooting und zu seinen Stammgästen zählen hochrangige deutsche Politiker. Wer hier übernachtet, kann sein Frühstück ab Morgens 08:00 Uhr bis abends 18:00 bekommen. Wann immer und wo immer es der Gast möchte. Das Hotel erinnert durch die 10 Meter hohen Mauern an eine Burg. Herrliche Ruhe und ein familiäres Flair. Die Zimmer sind überdurchschnittlich groß, bieten große Betten, marokkanische Teppiche, bunte Waschbecken und diffuses Licht. Es gibt keine abschließbaren Türen und Fenster. Alles hier ist offen. Der Hausherr lädt uns zum Abendessen auf das Dach seines kleinen Palastes. Es gibt ein Huhn-Drei-Gang-Menü mit einem erfrischenden Lüftchen und dem besten Blick über die Dächer von Marakkesch.

Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski
Marokko © by Dimitri Blinski

Zagora – das Tor zur Wüste

Am nächsten Tag erreichen wir nach 8 Stunden Fahrt durch das Atlasgebirge die Stadt Zagora, nahe der algerischen Grenze. Die Luft ist hier trocken und bis zu 50° C heiß. Die Häuser rund um die Hauptstraße von Zagora, benannt nach dem früheren König Mohammed V, sind aus Lehm und Sandstein. Wir sind nur wenige Kilometer vor den ersten Dünen der Sahara. Die Hotel-Sweet bekommen wir hier, am Ende der Welt, schon für 40 €. Vom WC Deckel, über den Duschvorhang bis zu den Wänden, alles hier heizt sich auf. Große Freude kommt da auf, wo es wirklich kaltes Wasser gibt.

Jeeptour in Marokkos Wüste -  Sand, Kamele und die Dünen der Sahara

Am nächste Morgen brechen wir um 6:00 Uhr auf in die Wüste, meinem eigentlichen Ziel der gesamten Reise. Rund 1,5 Stunden Jeeptour und wir sind in den Dünen. Die Kamele tragen uns durch den wunderschön geformten Sand. Beim Besteigen eines Sandbergs, muss man mehr Kraft aufbringen, als in den Bergen. Die heiße Luft, die Sonne und der glühende Wüstensand schaffen Umstände, an die wir Europäer nicht gewöhnt sind. Rund zwei Stunden später sitzen wir wieder im klimatisierten Jeep und lassen uns glücklich und zufrieden in das Hotel zurückbringen.
Wer den afrikanischen Kontinent bisher noch nicht bereist hat, wird sich in Marokko über einiges wundern. Die Religion spielt eine wesentliche Rolle. Trotzdem eignet sich dieses Land für eine rein touristische Reise. Die Unterschiede zu Europa sind weit geringer, als z.B. in Algerien oder Mauretanien. Die Grenzen zu diesen beiden Ländern sind übrigens gesperrt, Marokkos Beziehungen zu den Nachbarstaaten sind momentan angespannt.
Gute Reise !

© Dimitri Blinski

Dies ist der letzte Teil eines dreiteiligen Artikels von Dimitrie Blinski, der sich auf eine Reise von Berlin nach Marrakesch und Agadir begeben hat und uns seine Eindrücke und Erlebnisse schildert.

Posted 3 years, 9 months ago at 12:22 AM.

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Yellowstone Nationalpark – wilde Tiere

Grizzly Bear © by Heike Quosdorf
Bueffel © by Heike Quosdorf
Bueffel © by Heike Quosdorf
Bueffel © by Heike Quosdorf
Elch-Kuh © by Heike Quosdorf
Nordamerikanischer Elch © by Heike Quosdorf
Schaedel © by Heike Quosdorf
Mr. Cricket, © by Heike Quosdorf
Raupe © by Heike Quosdorf
Schmetterling © by Heike Quosdorf
Fisch © by Heike Quosdorf
Eichhorn © by Heike Quosdorf
Streifenhoernchen, © by Heike Quosdorf
Schafe © by Heike Quosdorf
Heike auf dem Highway © by Heike Quosdorf
Berliner Gummiente © by Heike Quosdorf
American Car © by Heike Quosdorf

Posted 3 years, 9 months ago at 6:17 AM.

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Von Napier nach Wellington: going south…

Nach meinem Busch-Track bin ich direkt runter nach Napier gefahren und habe dort erst mal ordentlich ausgeschlafen und ein paar Tage relaxt. Das Wetter war auch nicht besonders toll, es hat die meiste Zeit geregnet und so konnte ich meine Reise planen und Photos für euch ins Netz stellen.

Von Napier aus sollte meine Reise weiter nach Wellington gehen. Und das zum Glück nicht alleine, denn im Hostel lernte ich Katharina kenne die auch nach Wellington wollte. Also sind wir 2 Tage später Richtung Süden aufgebrochen. Unseren ersten Stop legten wir in Masterton ein, wo wir uns mit Infomaterial über die Gegend versorgten. Dort beschlossen wir auch einen Abstecher zum Cape Palliser zu machen, dem südlichsten Ende der Nordinsel und wieder mal einem der Drehorte vom Herrn der Ringe. Was kein Wunder ist, denn die scheinen überall gedreht zu haben wo es schön ist und die Natur noch ursprünglich wirkt.

Cape Palliser, Suedlichster Punkt der Nordinsel

Dann ging es weiter nach Lake Ferry, einem kleinen Ort mit einem Salzwassersee direkt am Meer. Direkt hinter dem See erstrecken sich die Berge der Tararua Range, in denen sich zu jeder Tageszeit weiße Wolkenmassen fest zusetzten scheinen – ein wunderschönes Panorama! Continue Reading…

Posted 4 years, 3 months ago at 4:23 AM.

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Lake Waikaremoana Track – 3 ½ Days Bush Walk

Einer der schönsten Great Walks in Neuseeland soll, laut Lonely Planet, der Track um den Lake Waikaremoana sein. Die Strecke liegt inmitten des Te Urewera Nationalparks und führt hauptsächlich am Ufer des Sees entlang. Für drei bis vier Tage ist man im Busch unterwegs und läuft zu 2/3 um den Sees herum. Für diese Zeit heißt es keine Elektrizität, kein Handy, aber dafür 100% Natur und täglich um die 10 km Wanderweg, die es zu bewältigen gilt.

Lake Waikaremoana, Neuseeland © by Heike Quosdorf

Das sind zwischen fuenf und sechs Stunden Wandern pro Tag mit einem Rucksack auf dem Rücken in dem Klamotten, Zelt, Schlafsack und ganz wichtig Verpflegung für alle 3 Tage drin sein sollten. Außerdem durfte meine Kamera natürlich nicht fehlen! Mein Stativ hab ich dann aber doch aus Gewichtsgründen im Auto gelassen. Continue Reading…

Posted 4 years, 5 months ago at 2:53 AM.

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Tongariro Crossing die Zweite!

Nach 4 Tagen Wartezeit in Taupo, wegen schlechten Wetters, wurde der Tongariro Nationalpark endlich am 27.11. frei gegeben fuer Besucher. Das hiess fuer Rini und mich, dass wir uns endlich auf den Weg machen konnten nach Whakapapa. Das ist quasi die letzt Station am Rande des Nationalparks. Ein Bus hat uns am naechsten Tag um 7 Uhr vom Parkplatz in Whakapapa (es gibt hier wirklich nur einen grossen Parkplatz) abgeholt und zum Anfang der Crossing Route gebracht. Am anderen Ende des Nationalpaks sollte er uns dann wieder einsammeln und zu meinem Auto zurueck bringen.

Panorama, Tongariro Nationalpark, Neuseeland © by Heike Quosdorf

“climb this mountain to cut off the top”  -  Beatsteaks Continue Reading…

Posted 4 years, 6 months ago at 3:06 PM.

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