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_____ Backpacker Stories _____

Girona – Costa Brava

Girona ist eine spanische Stadt im Nordosten Kataloniens. Mit über 86.600 Einwohnern ist sie Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und unser erster Anlaufpunkt auf einer zehntägigen Tour durch Katalonien. Von Heidelberg ging es um 03:00 Uhr früh mit dem Shuttelbus zum Flughafen Frankfurt Hahan und dann um 6:45 Uhr mit einem Ryanair Flug nach Girona.

Ankunft – Flughafen von Girona

Es ist kurz nach 9:00 Uhr als die Raeder des Flugzeugs aus Frankfurt spanischen Boden streifen und wir zur Landung auf dem Flughafen in Girona ansetzen. Von der spanischen Sonne ist an diesem Morgen Mitte Oktober nicht viel zu spüren. Es ist kalt als ich aussteige und die wabernden Wolken vor den fernen Berge der Pyrenäen betrachte – ein wunderschöner Anblick, der spannende 10 Tage im Nordosten Spaniens erahnen lässt. Als die Sonne sich langsam durchgekämpft hat und beginnt wärmende Sonnenstrahlen in Richtung Girona Airport zu schicken kommt der Bus. Vom Flughafen in Girona kann man recht günstig mit einem der Buse entweder nach Barcelona, Figueres, Lloret de Mar oder aber in die Innenstadt von Girona fahren.

An einem Sonntagmorgen in Girona

10:00 Uhr an einem Sonntagmorgen ist eindeutig nicht die Zeit, zu der ein normaler Katalonier schon ein Auge aufgetan hat, geschweige denn einen Fuß vor die Tür gesetzt hat. Die Stadt wirkt wie ausgestorben, doch der Schein trügt. Während wir uns auf die Suche nach einem gemütlichen Cafe begeben um zu frühstücken, erwacht Spaniens östlichste Metropole so langsam und wir finden unseren Weg in die Altstadt von Girona.

Gironas Altstadt

Über eine der zahlreichen Brücken welche den Fluss Onyar überqueren kommt man direkt ins Herz der Altstadt von Girona. Schon von weiten zeigt einem die Kathedrale Santa Maria mit ihrer Spitze aus hellem Stein die Richtung an. Passiert man dann die bunte Häuserfront auf der anderen Seite des Flusses wird man gleich von einem Gewirr kleiner Straßen und Gässchen umfangen. Keinem Wegweiser folgend lassen wir uns treiben von Neugierde und Entdeckungslust bis wir über eine leicht geschlungene Treppe auf die Esglesia de Sant Feliu treffen. Eine große Gruppe älterer Katalonier drängt ins Innere der Kirche  als wir ebenfalls einen Blick riskieren und weitere schlüpften über versteckte Seiteneingänge hinein – der Gottesdienst sollte gleich beginnen, Zeit weiter zu gehen. Continue Reading…

Posted 1 year, 2 months ago at 4:42 PM.

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Städtereisen: München

München ist als ehemalige kurfürstliche Residenzstadt sicher eine der schönsten Städte Deutschlands. Prächtige historische Bauten durchziehen die Innenstadt und verdeutlichen die einstige kulturelle und politische Bedeutung der bayerischen Landeshauptstadt zu Kaiserzeiten.


Auch heute noch gilt München als das Aushängeschild für ein traditionsbewusstes Deutschland. Die Weißwurst- und Bierkultur wird hier nicht nur beim Oktoberfest zelebriert, sondern das ganze Jahr über gepflegt. Im Sommer sieht man den ein oder anderen Ur-Bayern auch schon mal in Lederhosen im Biergarten sitzend sein Maß stemmen.

Städtereisen: München

Die Münchener sind auf jeden Fall ein ganz eigenes Völkchen. Neben den Traditionen ist vor allem Eines wichtig: Schick muss es sein! Gerade die Innenstadt ist gepflastert mit Designerläden und teuren Restaurants. Ein Hotel in München ist nicht einfach nur vornehm, es ist erstklassig und die Zimmer von erlesenem Luxus. Auf dem holprigen Kopfsteinpflaster zwischen Marienplatz und Karlstor staksen rosa High-Heels neben gestreiften Poloshirts durch die Fußgängerzone. Türsteher bewachen selbst die Eingänge der Wirtshäuser – Hier will man unter sich sein!

Sehenswürdigkeiten: Englischer Garten

Doch es gibt auch gemütliche Fleckchen in München, an denen man einmal die Schuhe ausziehen und relaxen kann. Bei schönem Wetter ist der Englische Garten ein solcher Ort. Mit über vier Quadratkilometern zählt das Gelände am Westufer der Isar zu einer der weiträumigsten innerstädtischen Parkanlagen der Welt. Unzählige Bäche und Wasserläufe durchziehen den Park, Highlight ist aber die „stehende Welle“. Neben dem Haus der Kunst, springt der Eisbach aus seinem unterirdischen Rohr zu einer „stehenden Welle“ an die Oberfläche und verwandelt sich in ein Mini-Surferparadies. An dieser Stelle stürzen sich Surfer auf ihren Bords in kalten Fluten und sorgen fast immer für eine kleine Menschentraube von Schaulustigen.

Posted 1 year, 5 months ago at 6:37 PM.

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Altstadt Heidelberg: Foto-Ausstellung im Yilliy

Direkt in Herzen Heidelbergs, in der wohl schönsten Altstadt am Neckar, findet derzeit meine Ausstellung FINE ARTE PHOTOGRAPHY mit Schwarz/Weiß Fotografien und Teilkolorierten Bildern aus Neuseeland statt.

Nachdem die Aufnahmen schon in Berlin beim Kunstfestival 48h Neukölln gut bei den Besuchern angekommen sind, können Interessierte nun auch in Heidelberg, in der gemütlichen Schoko-Bar Yilliy, die großformatigen Fotos besichtigen und erwerben.

Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer

Neben den eher kunstvollen Schwarz/Weiß Motiven, kann man im angrenzenden Raum auch schon einmal einen ersten Eindruck meiner Ausstellung NORTHINDIEN bekommen, welche für das nächste Jahr geplant ist. Diese Ausstellung wird viel mehr einen dokumentarischen Charakter haben als die Arbeiten aus 2010, bei welchen ich mich mit der Fotografie als Kunstform befasst habe. Continue Reading…

Posted 1 year, 5 months ago at 10:47 AM.

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Wiesloch – Straßburg: Kultur und Shopping in Frankreich | TEIL 1

Wiesloch hatte schon nach kurzer Zeit nichts erfrischend Neues mehr zu bieten, außer vielleicht einer kleinen Dusche an einem der fünf Springbrunnen des kleinen Ortes. Doch die überraschend hohe Anzahl dieser Wasserspiele hielt mich nicht davon ab an einem freien Wochenende die nahe französische Grenze zu erkunden.

Straßburg ist etwa 140km von Heidelberg und 135km von Wiesloch entfernt. Man benötigt geschätzte 1,5h Stunden bis in die größte Stadt des Elsass. Wir benötigten etwas länger, da wir anfangs von unseren zwei Navigationssystemen fehlgeleitet, in die komplett andere Richtung fuhren. Es dauerte etwas ehe die Beiden sich einig wurden, doch dann waren wir unterwegs nach Frankreich.

Super Sonnenschein, freie Straßen und die Vorfreude auf französische Delikatessen sorgten für eine tolle Stimmung in unserem schicken Mietauto. Gotje jagte den schwarzen Audi zielsicher an den zahlreichen Blitzern vorbei von denen es in der Region Rhein-Neckar einige gibt. Es flimmerte kurz und danach waren wir auf einem Schwarz-Weiß-Foto verewigt. Aus dem schwarzen Schatten wurde wieder ein Auto und wir cruisten etwas langsamer weiter in westliche Richtung.

Berliner in Straßburg

Gotje hatte Besuch aus Berlin und ich lies mir die Chance nicht entgehen mit den Mädels einen Wochenendausflug nach Frankreich zu unternehmen. Zu Viert passierten wir die Grenze und waren nach etwa 2 Stunden in Straßburg. Am Place de la Republique, ganz nahe der City, fanden wir auch einen kostenlosen Parkplatz und ließen unser Auto in guter Gesellschaft mit den anderen Vierrädrern in der Sonne braten. Startklar für den Citytrip ging es direkt in die Altstadt. Auf einem Flohmarkt, eingebettet zwischen Fachwerkhäusern und einer Allee von kunstvoll entblätterten Bäumen, gab es alten Schmuck, trendige Möbel und ganz viel Kitsch zu erwerben. Hippe Girlies tippelten über das Kopfsteinpflaster gefolgt von den Blicken der stämmigen Verkäufer, die es sich schwerfällig auf ihren kleinen Sitzhockern gemütlich gemacht hatten und auf Kundschaft warteten. Es war bereits gegen Mittag und verschiedenste Gerüche mischten sich in der Luft. Einem davon folgten wir und machten einen Stopp beim nächsten Crêpe-Stand. Continue Reading…

Posted 1 year, 7 months ago at 3:00 PM.

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Goodbye Indien – Flug zurück nach Berlin

Während meiner Tour durch Indien über zweieinhalb Monate habe ich viel erlebt, wie ihr hier in meinem Reiseblock verfolgen konntet. Ich hatte sehr viel Interessantes, Kurioses und Bewegendes zu berichten und habe nach wie vor noch viele unerzählte Geschichten in meiner Schublade, doch nun ist es Zeit Abschied zu nehmen und nach Vorn zu blicken.

Aus dem ewig schwül-warmen vom Smog eingeschlossenen New Delhi, wo uns an unserem letzten Tag das erste und einzige Mal ein blauer Himmel entgegen strahlte, ging es direkt mit dem Flugzeug nach Europa zurück.

Goodbye India - New Delhi Train Station © by Heike Quosdorf

Die Gerüche, Geräusche und Eigenheiten Indiens, an die wir uns am Ende wenn auch nicht ganz, aber doch ein bisschen gewöhnt hatten waren auf einmal wie weggeblasen, als wir auf dem Flughafen in Amsterdam strandeten.

Kulturschock in Amsterdam

Die indische Lebensweise, welche wie die schwere Luft in unseren Alltag eingesickert war verursachte nun einen Kulturschock, gewaltiger noch, als bei der Ankunft in New Delhi vor genau 10 Wochen. Wo die verschmutzte Luft beim öffnen des Gates am Indira Gandhi Flughafen wie eine graue Nebelbank auf uns zu quoll, waren es nun die blitzblanken Fussböden und durchsichtig geschruppten Fensterscheiben (ohne Brüche!) welche uns in die Augen stachen. Effiziente Schnelligkeit steuerte diesen Lebenswandel und nicht das scheinbar organisierte Chaos welches den Alltagsfluss lähmt. Continue Reading…

Posted 1 year, 10 months ago at 1:49 PM.

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Pushkar Mela – das Kamelfestival

Jedes Jahr ist die Pushkar Mela, das Kamelfestival, eines der Großereignisse in Rajasthan. Tausende Händler und Schaulustige pilgern in die heilige Wüstenstadt um Teil an diesem Schauspiel zu nehmen und so zieht es auch uns in die sonnenverbrannte Trockenheit, an die Ufer des heiligen Sees von Pushkar.

13 Kilometer von Ajmer entfernt scheint Pushkar wie eine Oase der Farben und Fröhlichkeit inmitten der staubtrockenen Steppen der Thar Wüste. Hier sieht man Indien, wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

Schillernd bunte Verkaufsstände, orientalische Klänge und unbekannte Düfte betören die Sinne jedes Besuchers in einer waren Flut von Eindrücken, so auch meine. Als ich zu einem ersten Rundgang durch die engen Gassen von Pushkar schlendere, lasse ich mich einfach vom Strom der Menschen mitreißen und treibe wie ein kleines Touristenboot entlang der Gaths und unzähligen Tempel. Wie in einem Aladin-Film taucht ein Schlangenbeschwörer vor mir auf, mit einem breiten Turban auf dem Kopf und hält mir seinen Korb genau vor die Nase. Eine hochgiftige Königskobra steckt ihren Kopf heraus und züngelt mich an, ihr elegant schwarzer Körper bewegt sich in hecktischen Windungen – ich gehe auf Abstand!

Ankunft in Pushkar

Nach einer waren Odyssee erreichen wir Pushkar mit dem Bus von New Delhi nach 12 Stunden, einer wirklich langen Nacht und einer Reifenpanne kurz vor unserem Ziel. Die Sonne steht bereits hoch am Himmel, es ist heiß und die Mela bereits in vollem Gange. Wir orientieren uns an einer Gruppe Touristen, welche sich ins Zentrum der Stadt bewegt und entfliehen der erwachenden Wüstenstadt kurz darauf auch schon wieder. Fürs erste gibt es auf der Dachterrasse eines Restaurants den ersten morgendlichen Kaffee obwohl es mittlerweile fast zwölf Uhr mittags ist. Die Aussicht ist wunderbar, historische Tempelbauten und Wohnhäuser lassen den Glanz dieser Jahrhunderte alten Handelsstadt erahnen. Dahinter erstrecken sich kegelförmige Berge und die Wüste. Continue Reading…

Posted 2 years ago at 2:21 AM.

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Ragunath Tempel in Jammu

Jammu ist die letze der drei Regionen im Bundesgebiet Jammu & Kashmir welche wir auf dem Weg nach Punjab besuchen. Als touristische Hauptattraktion gilt hier der Ragunath Temple Complex, welcher zu Ehren des gesamten Hindi Pantheon erbaut wurde und dieses umfasst bekanntlich mehrere Hundert Götter, Heilige und deren Familien. Aus diesem Grund wird der Tempelkomplex auch der “Tempel der sechshundert Götter“ genannt.

Hydroelectric Dam, Jammu-Kashmir © by Heike Quosdorf

Als wir uns gegen Nachmittag einen Jeep in Anantnag Richtung Jammu angeln, sind wir der festen Überzeugung in etwa drei Stunden gegen Sonnenuntergang in Jammu anzukommen, doch weit gefehlt.

Laut Karte sind es etwa 200 Kilometer bis zur Winterhauptstadt dieser Region Indiens, doch was wir dem etwas veralteten Papier nicht entnehmen konnten, war der Zustand der Straße.

Jeep Tour nach Jammu

Etwa acht Stunden rattert unser Jeep mit seinen Insassen über Serpentinen an Armee-Trucks und überladenen Lastwagen vorbei die letzten Ausläufer des Himalayas hinunter. Die es gibt nur eine Straße, welche nach Süden zum nächsten Haupthandelszentrum führt und so fahren hier hunderte Trucks rund um die Uhr über die Schotterpisten entlang der flach auslaufenden Berghänge. Mehrere Meter unterhalb der Buckelpiste gräbt sich der Indus River schon seit Jahrtausenden seinen Weg durch die Hügelkette ins südlichere Flachland. Wieder hängt dichter Staub in der Luft, doch wir haben unsere Erfahrungen mit der dicken Luft auf indischen Fernverkehrsstraßen gemacht und bedecken Mund und Nase mit unseren Arztmasken. Der typische Geruch von Abgasen sticht mir zwar trotzdem noch in die Nase, doch der Reizhusten und die Halsschmerzen bleiben diesmal aus. Umweltschutz und Abgasnorm sind eindeutig Fremdwörter in den meisten Teilen des Landes.

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Posted 2 years, 1 month ago at 5:15 PM.

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Couchsurfing New Delhi

An unserem erst Abend in Indien findet ein Couchsurfing Treffen in Delhi statt. Das ist eine gute Gelegenheit andere Couchsurfer zu treffen und auch Barbara, die uns noch vor Ankunft hilfreiche Tips gab.

Das Treffen findet in Sadiq statt, in einem der einzigen drei Pubs in Delhi nur etwa 15km von Kaustubhs Apartment entfernt. Das bedeutet etwa eine Stunde mit der Rikscha durch den abendlichen Verkehr.

Rikscha in New Delhi © by Heike Quosdorf

Etwa zwei Stunden, zwei Auto-Rikschas und eine Fahrrad-Rikscha später sind wir in Saket. Unserer ersten Rikscha ist der Treibstoff ausgegangen. Mitten auf einer vielbefahrenen Brücke wurde das Gefährt langsamer, der Fahrer sprang heraus und rollte es an den Rand. Das wird wohl heute nichts mehr mit meinem ersten Couchsufer Treffen in Indien, dachte ich so bei mir. Continue Reading…

Posted 2 years, 4 months ago at 11:01 PM.

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