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_____ Backpacker Stories _____

Incredible India!

‘Incredible India’ heißt es auf dem Einreise-Visum an der Passkontrolle in New Delhi und es stimmt. Indien ist unglaublich und wunderbar. Allein in Delhi leben fast 12 Millionen Menschen und das in Verhältnissen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vom armen Bettler, der auf der Strasse lebt bis hin zum reichen Wirtschaftsmogul leben Alle ziemlich nah neben einander. Vor dem teuren Nike-Shop betteln kleine Kinder um Essen, während Damen in bunten Saris vorbei stolzieren.

Der Zeitunterschied von Deutschland zu Indien beträgt +3:30 h.
Am nächsten Morgen schlafen wir lange. Der Flug war doch ziemlich anstrengend, doch Indien wartet vor der Tür. Mit Hupen und Straßenlärm, der gedämpft sogar bis hinunter in das Apartment im Untergeschoss des Hausen dringt, ruft New Delhi zu einer ersten Entdeckungstour. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem der Lotus Tempel und das Indien Gate. Na dann los an in den Trubel!

Indian Gate, New Delhi © by Heike Quosdorf

Von Nizamuddin East fahren wir per Auto-Rikscha nach Connaught Place, eines der Zentren Delhis. Drei verschiedene Strassen schlängeln sich hier um einen Park, der sich im Zentrum von Connaught Place befindet. Außen herum tobt das Leben, Geschäfte, Restaurant, Reisebüros und westliche Fast-Food-Ketten drängen sich im Erdgeschoss aneinander. Auf den höheren Etagen der Gebäude befinden sich die besseren Restaurants mit Aussicht über das chaotische Treiben auf der Strasse. Continue Reading…

Posted 2 years, 7 months ago at 10:24 PM.

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Flug Berlin – New Delhi

Indien ist bunt, laut, staubig und kontrastreich. Als größter Staat des indischen Subkontinents umfasst Indien 3.287.590 km² auf denen laut Wikipedia 1.166.079.217 Menschen leben. In Indien werden weit über 100 verschiedene Sprachen gesprochen. Neben den beiden überregionalen Amtssprachen Hindi und Englisch sind 21 Sprachen offiziell von der Regierung anerkannt.

Schon auf dem Flug von Berlin via Amsterdam nach New Delhi konnte ich einen Vorgeschmack auf Indien bekommen. Nicht nur das Essen im Flugzeug, sondern auch die ganzen übrigen Passagiere hatten einen Touch Indien an sich. Bunte Saris tauchten in schillernden Farben zwischen den Sitzreihen auf und es wurde geschupst und gedrängelt beim einsteigen – das ist Indien.

Streets of New Delhi © by Heike Quosdorf
Street of New Delhi © by Heike Quosdorf
Street Kids at Nizamuddin East © by Heike Quosdorf
Connaught Place © by Heike Quosdorf
Border of New Delhi © by Heike Quosdorf

Nach nur 8 Stunden hieß es good bye Europa und wir taumelten ziemlich müde in New Delhi aus dem Flieger, da das Flugzeug in Berlin schon um 6:00 Uhr in der Früh startete und 2 Stunden Schlaf nicht ganz ausreichten um richtig fit zu sein. Continue Reading…

Posted 2 years, 7 months ago at 11:37 PM.

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Flug von Berlin nach Marrakesch – Einmal Wüste und zurück

Marrakesch ist ein facettenreicher, magischer Ort und eine der vier Königsstädte Marokkos, so heist es in den Reiseführern. Doch fest steht, dass ‘die rote Stadt’, wie Marrakesch auch genannt wird, wohl auf jeden Europäer sehr exotische wirkt und mehr hat von einem Märchen aus 1001 Nacht, als jede andere Stadt Marokkos. Ein guter Grund warum Marrakesch die Lieblingsstadt des Königs ist.

Berlin – Madrid – Marrakesch,  4:20 h Flugzeit und zwei Stunden Zeitverschiebung. Wir haben den Kontinent gewechselt und sind im Herzen Marokkos. Marrakesch liegt mit seinen 1,2 Mio Einwohnern etwa in der Mitte des westafrikanischen Staates. Marokko gilt als eines der fortschrittlichsten Länder in Afrika. Davon ist im Mittagsverkehr von Marrakesch noch nichts zu spüren. Hupen, wildes Überholen und eingespannte Esel sind wohl das Auffälligste auf den gefüllten Straßen. Die Armut ist spürbar, daneben schießen große Hotels aus dem Boden.

Wueste Maraokkos © by Dimitri Blinski
Sicht aus Bus © by Dimitri Blinski
Marrakesch © by Dimitri Blinski
Flughafen Marrakesch © by Dimitri Blinski
BHF Marrakesch © by Dimitri Blinski

Flagge zeigen die Marokkaner gerne und überall. Das pure Rot mit dem grünen Stern sticht aus dem sonst so grau-braunen Stadtbild heraus. Die Herzlichkeit der Marokkaner wird im Stadtbus deutlich. Der Busfahrer hält an, kommt zu uns nach hinten und zeigt auf seiner Karte, in welche Richtung wir laufen müssen. Er nimmt sich Zeit, obwohl andere Passagiere auf die Weiterfahrt warten.

Mit dem Bus von Marrakesch nach Agadir

Rund zwei Stunden nach der Landung sitzen wir wieder in einem Bus, dieses Mal auf der Fernstrecke Marrakesch – Agadir. Die Stadt liegt direkt am Ozean und gilt mit ihren langen Sandstränden als Touristenhochburg. Ganz unabhängig von Reisenveranstaltern und Pauschalreisen sind wir und ein französisches Paar als einzige Touristen im marokkanischen Linienverkehr unterwegs. Kurz nach Verlassen der staubigen, von Sand, Stein und Palmen dominierenden Stadt Marrakesch landen wir auf einer Fernverkehrstraße mit Weitblick. So weit das Auge sehen kann, nur aufgewirbelter Sand und Kakteen. Die Sonne scheint unermüdlich, Wolken sind nicht in Sicht. Das digitale Thermometer am Wegesrand zeigt 43° C. Links und rechts nur Mondlandschaft.

© Dimitri Blinski

Dies ist der erste Teil eines dreiteiligen Artikels von Dimitrie Blinski, der sich auf eine Reise von Berlin nach Marrakesch und Agadir begeben hat und uns seine Eindrücke und Erlebnisse schildert.

Posted 2 years, 8 months ago at 11:29 PM.

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Salt Lake City

Salt Lake City ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Utah und liegt, wie der Name schon verräht, direkt am großen Salzsee. Dieser erstreckt sich über eine Fläche von unglaublichen 4.400 Quadratkilometern und hat dabei nur eine durchschnittliche Tiefe von 4,5 Metern. Vielen wird Salt Lake City vielleicht noch als Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Jahr 2002 in Errinerung sein.

In Salt Lake City selbst findet man viele Kirchen und Tempel, was auf die recht kuriose Gründungsgeschichte zurückgeht. Im Juli 1847 wurde die Stadt von 143 Männern, nur drei Frauen und zwei Kindern an der Ostküste des Großen Salzsees gegründet. Diese waren alle Mitglieder der ‘Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage’ (HLT), auch Mormonen genannt. Wegen der religiösen Verfolgung und Diskriminierung in den östlichen Staaten der USA flohen sie in Richtung Westen. Sie waren die ersten weißen Siedler, die sich in Utah niederließen. Wer sich etwas mehr für Geschichte der Stadt interessiert, kann sich im Museum darüber informieren.

Salt Lake City, © flickr by jotor

Die Stadt liegt in einem großen Tal, dem Salt Lake Valley, welches von den Gebirgen der Wasatchkette im Osten und dem Oquirrh im Westen eingeschlossen wird. Bis auf 2.000 Meter erheben sich die höchsten Gipfel und bieten ein wunderfolles Panorama. Viele Nationalparks laden hier zum zum Montainbiken und Wandern ein. Mit dem Motorrad kann man vom Stadtteil Ogden an der Südseite von Salt Lake City eine wunderbare Panoramastraße in die Berge nehmen und auf den Salzsee herab blicken. Diese führt weiter zum Monte Christo Summit Pass welcher mit 2800 Metern die höchste Erhebung der Gegend ist. Und genau das ist der erste Streckenabschnitt nach meiner gestriegen Landung in Salt Lake City.

Nach genau 25 Stunden auf Flufhäfen und in Flugzeugen bin ich am 28. August um 10 PM Ortszeit in Salt Lake City angekommen. Mein Anschlußflug von New York hatte wegen schlechtem Wetter Verspätung und so saß ich 6 Stunden am Flughafen fest. Doch am Ende ist der Flieger gestartet, wobei ich mich ernsthaft fragte ob wir heil durch diese dunkle Wolkendecke kommen werden. Es hat uns alle für etwa 20 Minuten ordentlich durchgeschüttelt und dann waren wir über der Schlechtwetterfront. Zum Glück!
Liebe Grüß aus den USA und bis demnächst ;)

Posted 2 years, 8 months ago at 7:29 PM.

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Friedrichshain vs. Kreuzberg – Wasserschlacht Berlin 2009

Die Wasserschlacht, oder auch Brückenschlacht, von Berlin ist legendär! Wenn sich die Bewohner der Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg auf der Oberbaumbrücke gegenüber stehen bleibt kein Auge trocken und kein Fleckchen Kleidung unbesudelt. Auch in Jahr 2009 werden wieder die Fetzen fliegen. Rohe Eier, verfaultes Gemüse, Mehl, Wasser und alles das ordentlich Dreck macht ist erlaubt. Der Tag der Abrechnung ist der 06. September 2009.

Wie voraus zu sehen ist werden die glorreichen Friedrichshainer den sieglosen Kreuzbergern bei der Wasserschlacht um die Ehre der Bezirke auf ein neues zeigen wo der Hammer hängt. Schon in den letzten Jahren mussten die Verlierer sich von der Oberbaumbrücke in ihren Stadtteil zurück drängen lassen und unter einem ohrenbetäubenden ‘Nie wieder friedlich sein! Friedrichshain!’ wurden auch die letzten kläglichen Versuche der Kreuzberger, ein wenig Boden zu gewinnen, zu Nichte gemacht.

Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke 27.07.2008, ©flickr by gρtwıรtɛd

800 aktive Besucher und mindestens genauso viele Schaulustige zählten die Veranstalter der Brückenschlacht im Jahr 2008. Wer dem verrückten Treiben zu nahe kam wurde gnadenlos involviert. So wurden zum Beispiel ein paar nichts ahnende Touristen mit ein paar Ladungen Mehl überrascht, als diese sich mit einem Boot auf der Spree herum schippern ließen und sich wegen des guten Wetters natürlich an Deck aufhielten. Ja das ist die Natur der Dinge, wer dem spaßigen Chaos zu nahe kommt muss einfach mitmachen.

Zur Geschichte der Wasserschlacht Berlin

Die Schlacht um die Vorherrschaft der Ost- und West-Bezirke geht auf die Berliner Bezirksgebietsreform Ende der 90er-Jahren zurück. Damals entstand der Plan Friedrichshain und Kreuzberg im Rahmen einer Verwaltungsreform 2001 zu einem Bezirk zusammenzufassen. Auf politischer politischen Ebene gab es Auseinandersetzung wegen der Zusammenführung des Ost- und mit dem Westbezirk. Als friedliche Demonstration wurde im Jahr 1998 die erste Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke ausgetragen, welche beide Stadtteile verbindet.

Friedliche Demonstration – Brückenschlacht 2009

Die Waffen sind gewählt: altes Obst, fauliges Gemüse, Mehl, Reis, Eier, Wasser und Schaumstoffschläger – vorzugsweise eignen sich hierfür Rohrisolierungen aus dem Baumarkt. Zum Schutz vor der glibberigen Angriffswellen aus dem benachbarten Stadtteil gibt es einige kleine Hilfsmittel, kreative Müllsacke-Trenchcoats und Schilde aus Pappe sind durchaus nicht verkehrt um sich im Schlachtgetümmel zu behaupten. Flaschen, Schlagstöcke, Ziegelsteine und alles was als Waffe gelten kann ist strickt untersagt! Es geht darum Spass zu haben und der Veranstalter bezieht hier auch klar Stellung: “Vermeidet Verletzungen!” Also Friedrichshainer/innen auf in den Kampf und zeigt den Kreuzbergern wer die wahren Herren der Oberbaumbrücke sind! ‘Nie wieder friedlich sein! Friedrichshain!’

Posted 2 years, 9 months ago at 9:39 AM.

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Kulturhaus Tacheles in Berlin – Arte de la Absurda

Das Kulturhaus Tacheles in der Oranienburger Straße ist Kult. Ein Dorn im Auge der neureichen Nachbarschaft in der Mitte Berlins findet hinter diesen bröckelnden Mauern die alternative Kunstszene ein Zuhause. Mehr noch, hier entsteht Kunst. Live und auf Augenhöhe kann man den Künstlern an dieser Adresse  begegnen.

Die ungewöhnliche Ruine des Tacheles in der Oranienburger Straße 54 ist voller Leben. Neben Kino, Party, Konzerten und jeder Menge anderer Veranstaltungen birgt das Kunsthaus ein farbenfrohes Spektrum moderner Künste. Schon im Innenhof wird man von gigantischen Metallfiguren begrüßt die einen einladen in das Reich des Künstler einzutauchen. Von beruhigenden Klängen aus versteckten Lautsprecherboxen scheint man in eine andere Welt einzutauchen, weg vom Straßenlärm und dem hektischen Treiben der Großstadt.

Innenhof vom Tacheles Berlin. by Heike Quosdorf

Verlässt man den Skulpturen-Garten kommt man in den Innenhof des Tacheles. Der Boden besteht aus feinem Sand, an den Bars kann man sich mit Getränken versorgen und gemütlichen auf den verstreuten Sitzgelegenheiten relaxen. Recht neu ist noch der angrenzende ‘Naturpark’. Auf der unbebauten Fläche wurde ein kleines Mini-Reservat einheimische Pflanzen und Tiere errichtet. Hier wuchert alles irgendwie vor sich hin, während im Teich in der Mitte des Parks die Frösche fröhlich quaken. Continue Reading…

Posted 2 years, 9 months ago at 5:25 PM.

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Harley Davidson Days 2009 in Berlin

Zum ersten Mal Treffen sich Fans und passionierte Harley Davidson Fahrer bei den Berliner Harley Days vom 31. Juli bis 2. August 2009. Am Salzufer und Potsdamer Platz werden vom Veranstalter bis zu 100.000 Besucher erwartet. Ein buntes Programm mit Live-Musik, Stunt-Shows und Verkaufsständen rund um die legendäre amerikanische Motorradmarke lassen nicht nur Bikerherzen höher schlagen.

Gleich am Freitag Abend starteten die ersten Harley Days in Berlin mit einem spektakulären Event. Motorrad-Stuntfahrer Rainer Schwarz pulverisierte die Räder der drei Stuntmaschienen förmlich als der mit und ohne weiblicher Begleitung zu Aktion reichen Moves ansetzte. Die Qualmwolken des erhitzten Gummis waren sicher noch bis zum Bundestag zu sehen.

Berlin Harley Days 2009, © by Heike Quosdorf

Wo immer man sich an diesem Wochenende aufhielt in Berlin, rund um die Sehenswürdigkeiten der Stadt konnte man das typische Geräusch von Harley Motoren hören. Sound and vibes sind hier die wichtigen Stichwörter für einen echten Harley-Fan, doch auch das richtige Design und echte Lederklamotten gehören zum Harley-Lifestyle. Denn Harleyfahren ist nicht einfach nur Motorradfahren im lässigen Shopperstyle, es ist eine Lebenseinstellung. Continue Reading…

Posted 2 years, 9 months ago at 11:49 PM.

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Windy Wellington

Wenn man mit dem Auto über den 2. Motorway nach Wellington fährt kann man sich erst mal gut 80 Kilometer ueber einen Pass durch die Berge (Tararua Range) schlängeln. Das ist eine ziemlich kurvige Angelegenheit, macht aber auch richtig viel Spaß.

Dann kommt man durch die Vororte Upper Hut und Lower Hut und bekommt einen guten Eindruck von dem was Wellington ausmacht: gemütliche Vorstadtvillen umgeben von grüner Hügellandschaft und in der Mitte dieser ganzen Idylle eine Stadt mit dem Charme von Berlin-Friedrichshain an einem Sonntag-Nachmittag.

Cable Car in Wellington © by Heike Quosdorf

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Posted 3 years, 2 months ago at 5:02 AM.

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